Was wurde aus…Lupina?

Lupina, Le Pümp, dat Pümpi, mein rotes Podimonster, das vor fast genau einem Jahr in München landete und vor exakt 2 Jahren in Segovia bei Madrid aufgesammelt wurde – lebt seit nun 3 Wochen in Tirol am Walchsee.
LePümp
Am 17. Oktober, Thayas erstem Todestag, kam eine Dame aus Tirol zu Besuch. Erst war der Besuch schon für die Woche davor geplant und bei der Absage des ersten Termins dachte ich schon, ja, wird wieder so sein wie in den letzten 10 Monaten auch. Also nix.
Zugegebenermaßen war ich am Tag des Besuchs natürlich ziemlich sentimental unterwegs (oder ang’rührt, wie es hier heißt) und hielt lang und breit Vorträge über die Verantwortung, die man sich mit der Aufnahme eines traumatisierten und im Alltag doch recht anspruchsvollen Hundes wie Lupina aufbürdet, und darüber, dass nach einer eventuellen Adoption sicher nichts mehr so wie vorher sein wird – quasi in guten wie in schlechten Tagen und bis dass der Tod euch scheidet 😉
Abschrecken ließ sich die Dame aber gar nicht und nach einigen Tagen Bedenkzeit hieß es: Ja, ich will.
Das Pümpi wollte wahrscheinlich eher weniger, fühlte sie sich nach 11 Monaten doch schon recht heimisch und vertraut. Hilft aber nichts, Pflegehund bleibt Pflegehund.
Vor 3 Wochen fuhren wir also an den Walchsee, wo es wirklich unheimlich schön ist, und brachten die kleine Maus in ihr neues Zuhause. Ihre Lieblingsente, deren eingebautes Quietschi uns und den anderen Hunden im vergangenen Jahr gerne mal den letzten Nerv gezogen hat, zog gleich mit aus. Thayas altes Geschirr durfte auch mit Lupina gehen, denn ein ausbruchsicheres Geschirr ist ja am allerwichtigsten nach dem Umsetzen und hat so auch noch einen guten Zweck. Man soll ja loslassen und so.
Hoch und heilig habe ich außerdem sicher mehr als 300x in diesen 11 Monaten versprochen, zu Lebzeiten unserer Hunde keine weiteren Pflegehunde mehr aufzunehmen, und ich glaube, ich meine das recht ernst 😉

Damit gibts hier also die Abschiedsfotos von meinem letzten Hundewiesenbesuch mit Lupina. Hundewiese war nämlich das absolut Größte für sie – und so ziemlich das Langweiligste auf der Welt für den Rest 😛 Waren halt sehr unterschiedlich, dat Pümp und die Whippen.


Ich bin sehr froh, dass die Kleine so ein wunderbares Zuhause gefunden hat, das genau zu ihr passt und so gut auf ihre Bedürfnisse eingehen kann. Den Umzug hat sie auch gut verkraftet und gleich Freundschaft mit dem Kater geschlossen, sie war wirklich super tapfer. Sicher sehen wir uns von Zeit zu Zeit wieder, machs gut, mein kleines Pümp 🙂

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