Hola guapa! Qué tal?


Das ist Lupina, sie wurde am 18.12.2012 außerhalb von Segovia (bei Madrid) gefunden, in die Protectora Segovia gebracht und dort aufgepäppelt. Das war ein großes Glück, denn in Spanien haben Jagdwindhunde wie sie meist wenig Wert, werden oft brutal misshandelt und ihr Leben ist schnell beendet. Entsprechend war sie in der Anfangszeit noch sehr ängstlich und vermied jeglichen Kontakt zum Menschen, doch fanden sich dort ganz liebe Freiwillige, die sie nach und nach an Menschen und Spaziergänge gewöhnten.
Ende November erschien sie auf meinem Bildschirm und ich sagte spontan zu, ihr nach einem Jahr im Tierheim die Chance auf Vermittlung zu geben. Sie ist damit Pflegehund Nr. 13 und bisher der mir Abstand kleinste, normalerweise bewege ich mich bei einer Schulterhöhe von +/- 65cm 😉

v.l.: Thaya, Buddy, Enya und Deli am 17.1.2011

Am 15.12.2013 ist sie in München gelandet und macht seitdem schon super Fortschritte. Alles, was man an Umweltreizen draußen und drinnen so haben kann, macht ihr gar keine Angst. Nicht mal die Feuerwerke und Böller an Silvester konnten sie beunruhigen, Hauptsache was zum Knabbern, beim Futter sind die Spanier alle gleich 😉 Aber dafür ist sie noch sehr misstrauisch Menschen gegenüber, was man ihr nicht verübeln kann, und deshalb suchen wir für dieses Zuckerstück eine ganz besondere Familie!
Eine aktive, lustige, einfühlsame und geduldige Familie (oder selbstverständlich Einzelperson), die ihr Zeit gibt, das Vertrauen in Menschen wiederzuerlangen. Denn sie mag eigentlich Menschen, mag immer dabei sein, kuschelt gerne auf der Couch und liebt Quitschtiere und alles was flauschig ist. Damit kann sie sich super selbst bespaßen, noch lieber spielt sie aber mit den anderen Hunden oder auch schon mal mit mir 🙂
Wer mehr über Lupinchen lesen will, kann auf ihrer Seite bei ASPA friends e.V. vorbeischauen!

Lupinchen weckt bei mir viele Erinnerungen. An die, die ihr Glück gefunden haben, die dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen sind. Und an die, die uns (vor ihrer Zeit) verlassen haben. Sie alle haben ein Stück von mir mitgenommen, manche ein kleines Stück und andere ein so großes, dass es auch noch nach Jahren heftig schmerzt. Aber ohne Spanier gehts hier nicht, sie sind einfach anders – Hunde mit Vergangenheit.

2 Kommentare

  1. Ach wie schön, etwas von meinem ehemaligen segovianischen Patenmädi zu lesen! :-))) es freut mich sehr, dass sie so eine tolle Pflegestelle gefunden hat!
    Bei den Bildern geht mir das Herz auf… Sie ist so ein hübscher Schatz! Bitte geben sie ihr einen dicken Schmatzer von ihrer Ex-Patentante aus der Schweiz 🙂

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