Ein stürmisches Wochenende…

steht uns bevor. Nicht nur, dass ich die Sturmwarnung für den Flachgau absolut bestätigen kann (es war gerade echt zum Fürchten draußen und kaum war ich Zuhause, hörte man schon die ersten Sirenen), sondern morgen geht’s auch noch auf nach Wels zur IHA. Und danach zur GV des WRKA mit anschließender Weihnachtsfeier. Puh.
Ich bin gespannt, ob es alle wie geplant zur Ausstellung schaffen!

Zur Einstimmung gibt es noch ein paar Fotos vom letzten „Schneecoursing“ – nein, klarerweise nicht von heute! 😉

Entspannen können wir dann hoffentlich am Sonntag vor dem warmen Feuer, so wie Betsi und ihre Freundin Kyra:

Vielen Dank an Brigitte für die Fotos!
Auch Betsi hat ihre erste Läufigkeit gut überstanden, Baharí ist nun ebenfalls durch, Biene mit ihrer zweiten so gut wie und Enya hat am Montag gleich nachgezogen. Perfekt, so haben wir alle 3 Mädels zusammen 😉

Die erste Läufigkeit ist nach meiner Erfahrung immer die anstrengendste für die jungen Hündinnen. Verständlicherweise, denn es tut sich ganz viel im Körper UND im Gehirn, für uns Menschen offensichtlich ist das Wachstum der Zitzen, des Gesäuges (die Milchdrüsen sind meist kreisförmig um die Zitzen sichtbar) und eine Änderung des Verhaltens – Analogien zum menschlichen Teenager sind nicht rein zufällig 😉
Und wir alle wissen, dass diese Phase der Entwicklung sehr wichtig ist, weshalb eine Kastration der Hündin vor der ersten Läufigkeit/des Rüden vor Abschluss der Pubertät ganz übel kontraproduktiv für körperliche (z.B. Immunsystem, Bewegungsapparat) und geistige (z.B. Gehirnentwicklung) Gesundheit ist.
Diese über Jahre propagierte Frühkastration aus medizinischen Gründen (Krebsprophylaxe) findet ja nun langsam zum Glück immer weniger Anhänger.
Einige Gründe habe ich auf der Hauptseite aufgelistet, aus dem Artikel „Frühkastration: Skalpell sollte immer nur Ultima Ratio darstellen“ von Kurt Kotrschal vom März 2013 möchte ich aber noch ein paar neuere Erkenntnisse anführen:

[…] es zeigte sich, dass doppelt so viele der frühkastrierten Rüden unter Hüftgelenksdysplasie litten als intakte Rüden (zehn vs. fünf Prozent). Im Gegensatz zum Fehlen der kranialen Kreuzbandzerrung bei intakten Hündinnen und Rüden, zeigten acht der frühkastrierten Hündinnen und fünf Prozent der frühkastrierten Rüden dieses Problem. Letztere entwickelten auch dreimal häufiger (zehn Prozent) Lymphdrüsenkrebs.

Mastzellenkrebs trat bei intakten Hündinnen nicht auf, betraf aber sechs Prozent jener Hündinnen, die nach Vollenden ihres ersten Lebensjahrs kastriert wurden. Und HSA, ein bestimmter Blut-(gefäß)krebs, trat bei diesen Hündinnen viermal häufiger auf (acht Prozent) als bei intakten oder frühkastrierten. Fazit: Frühkastration schädigt die Gesundheit, und auch die spätere Kastration ist insbesondere im weiblichen Geschlecht problematisch.

Bleibt noch das „Problem“ der Scheinträchtigkeit.
Kurz angerissen habe ich das Thema schon mal hier und wen das so richtig labordiagnostisch/medizinisch interessiert, dem möchte ich wieder diesen Link zu Laboklin empfehlen.
Ja, alle Hündinnen werden mehr oder weniger scheinträchtig, aber längst nicht alle haben ein Problem damit. Bissl Akzeptanz und Toleranz brauchts halt und wer gar nicht damit klarkommt, der hat noch immer die Option auf das andere Geschlecht – mit den ihm eigenen „Problemen“ 😉

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