Letztens, beim Windhundtreffen…

in Seekirchen: Ich steige aus dem Auto und höre einen Whippet bellen. Whippetbellen ist irgendwie sehr markant und noch dazu DIESES Bellen. Ein Blick ins Auto – nein, Bluni hat sich nicht heimlich von Krenglbach hierher gebeamt 😉 Ein Blick auf die Wiese – was ist denn das, noch ein Bullitt-Zwilling?? Tatsächlich hüpft dort ein Zwergi herum und mischt die Wiese auf, mit dem selben Bellen wie Bluni und der selben Optik wie Bullitt.

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Kenzi, (c) Karin Höfler

Enya, Buddy, Bullitt, Baharí, Lia, Katharina und ich stürzen uns ins Getümmel 😉 Das eh schon nicht mehr soo schlimm war, immerhin ist es schon später Nachmittag und die meisten Besucher machen sich gerade auf den Heimweg. Brauchen unsere Zwerge aber auch nicht, den ganz großen Trubel.

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(c) Karin Höfler
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Skeptischer Blick von mir 😉
(c) Karin Höfler

Selbstverständlich werden wir bald abgefangen, ein gemeinsames Foto muss sein, meinen die begeisterten Zwillingsbesitzer. Es ist wirklich erstaunlich, Körperbau, Farbe, sogar die Pfoten, ein bisschen auch das Verhalten – als wären es Geschwister, nur dass in unserem B-Wurf neben Biri sonst keiner diese besondere Ähnlichkeit zu Bullitt aufweist. Am ehesten könnte man ihn noch Enya zuordnen und das dachte ich ja auch schon bei seiner Geburt, es war, als würde ich Aidan in Empfang nehmen.
Ich verneine also, keine Geschwister, selbstgezogen. Dass Baharí und Bullitt Geschwister sind, glaubt man mir natürlich wieder mal nur nach mehreren Beteuerungen 😛
Aber ich habe einen Verdacht und der bestätigt sich sogleich, es ist Kenzi, Kenai Aglareb vom Elfenhain, der 1,5 Jahre junge Halbbruder von Bullitts Mama Bluni, und zwar über die Mutter Anthea Amrum vom Elfenhain, die ja auch eine Cousine von Enya und Buddy ist! Alles klar, da haben wir es nun 🙂

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Kenzi, (c) Karin Höfler

Eine nette Unterhaltung entspinnt sich und auf einmal scheint beim Gegenüber der Groschen zu fallen: „Ach, ihr seid doch die, wo der Hund über den 2m hohen Zaun springt?!“
Äääh…
Ich verbessere: „2,10m.“ 😛
Ja, stimmt, Enya kann sowas und hat das „mal“ gemacht, als ich ohne sie zum Radfahren wollte – mit ner frisch ausgerenkten Zehe sollte man das Fahrradtraining vielleicht eine Weile unterlassen, dachte ich mir damals zumindest.
Sowas hält Enya nur nicht auf und ehrlich gesagt, ich finde das gut. Was hätte man mit einem Whippet anfangen sollen, der sich im Ernstfall bei der Arbeit von irgendwelchen Hindernissen aufhalten lässt?

Hunde sind zu erstaunlichen Dingen in der Lage, sie sind unsere perfekten Helfer, Beschützer und Jagdkumpane und nur weil wir das seit einigen Jahren nicht mehr so nutzen können oder wollen, haben sie diese Anlagen trotzdem. Und leben sie manchmal auf interessante Weise aus 😉

Noch ein interessanter und guter Link: Universum, Jagdkumpane – Wie der Hund auf den Menschen kam

Und wer Kenzis Leuten das verraten hat? Enzos Familie, die sie beim Whippettreffen von Steffi und Blunis Schwester Killah im Kaunertal kennengelernt haben 🙂

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