Bullitt „el Grande“ de Lobito Azul

Unser großes kleines Marsupilami ist heute schon 16 Wochen alt und wird langsam whippetförmig, steckt mitten im Zahnwechsel und wiegt exakt 8kg auf 40,5cm – da fehlt ihm nicht mehr viel auf Mama Bluni mit ihren 44,6cm und etwas über 9kg. Darin begründet sich auch mein „die züchterisch weniger kluge Entscheidung treffen“ von vor 2 Monaten, denn wissen kann man es zwar nie, aber bei Bullitt geht eindeutig von Geburt an die Tendenz in Richtung „mächtiger Rüde“. Außerdem ist er ein Rüde und ein Rüde bekommt keine Welpen, was natürlich unsere Zuchtpläne (gewollt) recht einschränkt 😉

Kleine Gerätestunde bei FeelYourDog vorletzte Woche (Spielzeit):

Für uns war sein Charakter entscheidend, seine ruhige, freundliche, aufgeschlossene und souveräne Art passt am besten ins Rudel und das steht an allererster Stelle.
Als er vor 16 Wochen allerdings den Geburtskanal mit seinem weit aufgerissenen Mäulchen blockierte und Michael auf dem Weg zum Kaiserschnitt im Auto meinte, diesen Welpen will er behalten, war ich nicht so sehr erfreut 😉 Irgendwie befürchtete ich einen kleinen Unruhestifter und als ich ihn dann im OP trockenrubbelte und zum Atmen animierte, war ich doch von den Ausmaßen seines Kopfes stark irritiert – ein kleiner Bullterrier lag da in meinen Händen, sah so gar nicht aus wie der Rest der Zwerge. Ein Bulli eben. Aber er hatte ein paar Tricks auf Lager und wickelte mich damit schnell um die Pfote. Nebenbei trank er und wuchs, fraß und wuchs, kaute und wuchs…
Während um ihn herum das Leben/seine 7 Geschwister mit Mama tobten, lag er mit seinem Kauzeug einfach dazwischen, unerschütterlich nagte er, und wenn sie ihn in ihrem Übermut mal versehentlich von der Couch warfen, holte er es sich einfach wieder zurück und legte sich erneut an die selbe Stelle. Auf Provokationen ging er nur sehr selten ein und Streit aus dem Weg.
Seitdem er 9 Wochen alt ist, begleitet er Michael fast jeden Tag ins Büro und war vom ersten Tag an professionell wie ein Großer. Stadtverkehr, Aufzug usw. – ein Hund mit ganz viel Urvertrauen, den nichts aus der Ruhe bringen kann, der in sich ruht und der darüber hinaus auch noch schnell und gut lernt. Das ist das, was ich auch an Enya so sehr schätze, ihre Souveränität und ihre Arbeitsbereitschaft.

Aber er kann natürlich auch ein richtiger Kasperl sein, er ist ein ganz klein bisschen tollpatschig und dödelig und die Beine beim Laufen richtig zu sortieren muss er auch noch lernen – aber ja, ich gebs zu, ich wollte genau so einen Rüden und ich freu mich, dass er bei uns ist! 😀
Und was die Endgröße anbelangt: Abwarten und Tee trinken, was anderes kann man bei dem Wetter ohnehin nicht tun 😉
Der Mai 2013 in seiner ganzen Pracht, mit Vorschau auf den Juni: Regen, Regen, Regen!

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